Im Bregenzer Sport ist Bewegung. Basis ist die Sportstrategie, die 2021 in einem breit angelegten Prozess gemeinsam mit den Vereinen entwickelt und exakt auf die Anforderungen der Praxis abgestimmt wurde. „Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass das Papier ständig mit Leben erfüllt wird und wir mit unseren Maßnahmen genau da ansetzen, wo Bedarf ist“, sagt Michael Felder (VP), der als Sportstadtrat die treibende Kraft bei der Umsetzung ist. Auch für 2025 ist eine ganze Reihe an Aktivitäten geplant. Felder vertraut dabei ganz wesentlich auf die Expertise von Stadtparteiobmann und Bürgermeisterkandidat Roland Frühstück. „Wer, wenn nicht er, weiß, worauf es im Sport ankommt“, freut sich Felder über die Unterstützung seines Stellvertreters im Sportausschuss.
Dort setzt sich der Sportstadtrat derzeit dafür ein, dass der 2020 eingeführte Sportschulpass auch für 2025 beschlossen wird. „Dieses Projekt ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte.“ Über 5000 Kinder nutzen so mit ihrer Schulklasse zu einem stark vergünstigten Preis Hallenbad/Strandbad, Pfänderbahn, die Boulderhalle Greifbar und den Harder Eislaufplatz. „Wir sorgen damit für Abwechslung im Schulalltag, bringen Kinder zum Sport und entlasten Familien finanziell.“
Ebenfalls auf der Projektliste für 2025: Eine weitere Sport:Runde mit den Vereinen, bei der im persönlichen Austausch jene Themen besprochen werden, die die Funktionäre bewegen. Außerdem eine Ausweitung der Aktivtreffs und die Unterstützung der österreichweiten Kampagne „50 Tage Bewegung“ – beide Aktivitäten stellen ein erweitertes sportliches Angebot für die Bregenzer Bevölkerung dar. „Schritt für Schritt setzen wir so die Eckpfeiler der Sportstrategie um und erweitern das Angebot je nach Bedarf.“ Vieles ist dabei schon gelungen, wie die Investitionen der vergangenen drei Jahre zeigen.
- Erweiterung der Outdoorsportanlage Schlossbergtrail
- Modernisierung der technischen Infrastruktur in der Halle Rieden
- Verbesserung der Stadioninfrastruktur inkl. Sprunggruben für Leichtathletik und Turnerschaften
- Beachvolleyballflächen beim Stadion
- Enorme Verbesserungen für die Wassersportvereine
- Infrastrukturförderungen für Tennis, Tischtennis, die Turnerschaften sowie den Wassersportverein
Man werde sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern den eingeschlagenen Weg weiter konsequent verfolgen. „In unseren engagierten Vereinen wird großteils ehrenamtlich vorbildliche Arbeit geleistet. Sie verdienen unsere Unterstützung genauso wie die, die auf der ganz großen Bühne zu Hause sind“, sind sich Felder und Frühstück einig. „Egal ob es um die Vorbildfunktion des Spitzensports oder die soziale und gesundheitliche Komponente des Breitensports geht: Sport erfüllt zahlreiche Funktionen in unserer Gesellschaft. Dem gilt es mit verantwortungsvoller Planung gerecht zu werden.“
Dazu gehört auch die niederschwellige Infrastruktur, die nicht an einen Verein gebunden ist – Stichwort Funcourt im Vorkloster, Laufstreckenkonzepte oder der Ausbau des Bike- und Radroutennetzes. Aber auch die Unterstützung des Leistungszentrums der Segler im Yachtclub steht auf der Prioritätenliste ganz oben. Genauso wie das Bemühen um eine „dringend notwendige 3-Fach-Sporthalle“. Hintergrund ist die Doppelnutzung der Schulturnhallen durch Schulen und Vereine. „Hier brauchen wir einerseits Entlastung für die Schulen. Andererseits schaffen wir mit einer reinen Sporthalle Trainingszeiten, die für die sportliche Weiterentwicklung unerlässlich sind“, betonen Felder und Frühstück. Wesentliche Ziele der Sportstrategie seien eng mit diesem Thema verknüpft.